Adventliches Apfelbrot

3/4 kg Äpfel
1/4 kg Rosinen
1/2 P. Feigen
1/2 P. Datteln
1/2 P. Aranzini
1/2 P. Citronat
15 dkg Haselnüsse im Ganzen
1/16 l Rum
1/4 kg Zucker
1 P. Lebkuchengewürz
1 EL Kakaopulver
1 Ei
1/2 kg Roggenmehl,
1/2 P. Backpulver
1/2 KL Salz

  1.  Die Äpfel schälen und grob reiben.
  2. Rosinen, geschnittene Feigen und Datteln, Arancini, Zitronat und Nüsse vermischen und mit Rum beträufeln. Zucker, Lebkuchengewürz und Kakao dazugeben. Mindestens 12 Stunden ziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag das Roggenmehl mit dem Backpulver vermischen. Mehl, Ei und Salz zur Masse geben und verrühren. Bei 170 °C zirka 1 ½ Stunden backen.
  4. Das Apfelbrot sollte kühl gelagert werden.

Vielen Dank an Helga Granig aus Bad St. Leonhard für dieses köstliche vorweihnachtliche Rezept!

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Had’n-Mohn-Roulade

Zutaten
6 Eier
1 Prise Salz
10 dkg brauner Zucker
1 EL Sauerrahm
3 dkg geriebenen Mohn
3 dkg geriebene Nüsse
8 dkg Had’nmehl (= Buchweizen)
1 KL Backpulver
20 dkg frische Erdbeeren, Himbeeren oder Schwarzbeeren
oder 1 Glas Grant’n
¼ l Schlagobers

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Eine Prise Salz zum Eiklar geben und einen festen Schnee schlagen.
  3. Had’nmehl und Backpulver trocken vermengen.
  4. Eier, Zucker und Sauerrahm so lang rühren, bis die Masse hellgelb ist.
  5. Den Eischnee, den Mohn und das Had’nmehl darübergeben und mit einer Schneerute vorsichtig vermengen, sodass der Schnee möglichst wenig zusammenfällt.
  6. Bei 180 °C ungefähr 12 Minuten backen.
  7. Inzwischen ein Nudelbrett mit etwas Zucker bestäuben. Die Roulade mit dem Backblech auf das Nudelbrett gleiten lassen, das Backpapier liegt oben.
  8. Ein sauberes Geschirrtuch mit kaltem Wasser befeuchten und auf das Backpapier legen. Zwei Minuten abkühlen lassen, dann den Teig vorsichtig einrollen und ganz auskühlen lassen. Anschließend das Backpapier vorsichtig entfernen.
  9. Das Schlagobers schlagen, die Früchte darunterrühren und auf den Teig streichen. Nun alles einrollen. Die Roulade mit Staubzucker bestreuen, vor dem Servieren noch fünf Minuten stehen lassen, damit die Fülle beim Schneiden nicht aus der Roulade rinnt.

 

Ich bedanke mich bei Elisabeth Wechselberger aus Reichenfels für das Rezept!

Rhabarberkuchen

Zutaten
25 dkg Rhabarber
22 dkg Zucker
10 dkg Butter
28 dkg Mehl
3 Dotter
Salz
1/16 l Milch
15 dkg geriebene Mandeln
1 P. Vanillezucker

Zubereitung

Den Rhabarber schälen, in 2 cm lange Stücke schneiden und mit 10 dkg Zucker bestreuen. Über Nacht stehen lassen. Der ausgetretene Saft wird aufgekocht, über den Rhabarber gegossen und eine weitere Stunde stehen gelassen.

Aus Butter, Mehl, den Dottern, einer Prise Salz, 2 EL Zucker und der Milch einen Mürbteig zubereiten. Am besten geht das in der Küchenmaschine – einfach alle Zutaten gleichzeitig hineingeben und einschalten, sollte der Teig bröselig bleiben, mit den Händen kurz zusammenkneten, aber keine Flüssigkeit mehr dazugeben. Alle Zutaten müssen kalt sein! Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Die Hälfte des Teiges etwas größer, als es das Backbleck, ist dünn ausrollen.

Die Mandeln mit 10 dkg Zucker und dem Vanillezucker vermischen. Die Hälfte auf den Teig streuen, darauf die Rhabarberstücke legen. Anschließend die zweite Hälfte der Mandel-Zucker-Mischung daraufgeben. Die zweite Hälfte des Teiges auswalken und mithilfe des Nudelwalkers darauflegen. Die Ränder gut verschließen

Bei 180 °C zirka 35 min backen, bis der Teig leicht braun wird. In Stücke schneiden und mit Staubzucker bestreuen.

Das Rezept stammt aus Rokitansky, Die Österreichische Küche, 7. Auflage 1912.

Biskuitroulade

Zutaten
6 Eier
13 dkg Zucker
1 P. Vanillezucker
2 EL Wasser
15 dkg Mehl
Marillen- oder Ribiselmarmelade

Zubereitung
Backrohr auf 180 °C vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.
Ein Geschirrtuch auf einer Seite mit Staubzucker bestreuen.
Eiklar sehr steif schlagen.
Wasser, Zucker und Eidotter so lange schlagen, bis die Farbe hell wird – die Masse wird dabei cremig.
Über diese Masse gibt man die Hälfte des Mehles, dann den Eischnee und am Schluss noch einmal Mehl.
Mit einem Schneebesen wird die Masse vorsichtig verrührt, anschließend auf ein Backblech geben.
Im vorgeheizten Backrohr 12 min backen.
Nach dem Backen das Geschirrtuch über das Blech legen und das Biskuit stürzen.
Auf das Backpapier ein feuchtes kaltes Geschirrtuch legen und 2 min warten.
Anschließend das Backpapier abziehen. Das Biskuit gleich mit Marmelade bestreichen und einrollen.

Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten
30 dkg glattes Mehl
25 dkg Maizena
20 dkg Butter
10 dkg Staubzucker
1 P. Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
2 Eier
4 EL Milch
1 Msp. Backpulver
Fülle
2 kg Äpfel
8 dkg Zucker
Saft einer halben Zitrone
Zimt

Zubereitung
Einen gerührten Mürbteig zubereiten.
Die Äpfel waschen, schälen und grob reiben. Kurz dünsten.
Zucker dazugeben.
Die Masse auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Mürbteig in zwei gleich große Stücke teilen und ausrollen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die erste Teigplatte auflegen.
Die gedünsteten Äpfel daraufgeben, mit Zimt bestreuen.
Die zweite Teighälfte ebenfalls ausrollen. Den Teig mithilfe des Nudelwalkers auf die Äpfel legen. Die Ränder verschließen.
Bei 180 °C 40 min backen.
Vor dem Schneiden auskühlen lassen, sonst bricht der Teig zu stark (wie auf dem Foto)

Marmorkuchen

Zutaten
1/8 kg Butter
12 dkg Zucker
1 P. Vanillezucker
3 Eier
30 dkg glattes Mehl
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver
5 EL Schlagobers
1 EL Kakaopulver
ev. etwas Milch

Zubereitung
Backrohr auf 180 °C vorheizen.
Eiklar steif schlagen.
Butter, Zucker, Schlagobers und Dotter sehr schaumig rühren.
20 dkg Mehl dazugeben und gut verrühren.
Den Schnee über die Masse geben, darüber das mit dem Backpulver vermischte Mehl.
Mit einer Schneerute alles vorsichtig so vermengen, dass der Schnee nicht zusammenfällt.
Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao vermischen.
Abwechselnd den hellen und den dunklen Teig in die Form füllen. Eine Gabel einmal durch den Teig ziehen.
Teig in eine bebutterte und bemehlte Form füllen und ungefähr 50 min backen.

 

Osterreindling

Der Kärntner Reindling wurde früher häufig in einer flachen, eckigen oder runden Rein gebacken, daher kommt auch sein Name.
Auf dem Bauernhof, auf dem mein Vater (Jahrgang 1921) aufgewachsen ist, hat jeder zu Ostern einen Reindling, den sogenannten Schmölza, und vier gefärbte Eier bekommen.

Zutaten
½ kg griffiges Mehl
3 EL Zucker
6 dkg Butter
1 Würfel Germ
1 TL Salz
¼ l Milch
2 Eier
Zitronenschale

Fülle
3 EL Zucker
2 TL Zimt
1 Handvoll Rosinen, nach Geschmack auch mehr

Zubereitung
Etwas Milch leicht erwärmen, Germ darin auflösen und ein Dampfl zubereiten. An einem warmen Ort zugedeckt 20 min gehen lassen.
Anschließend die restliche Milch erwärmen, Salz, Butter und Zucker darin auflösen und zum Mehl geben, Eier und etwas geriebene Zitronenschale zugeben. Das Dampfl mit allen genannten Zutaten verkneten, bis sich der Teig glatt und glänzend von der Schüssel löst. Der Teig wird bemehlt und soll 40 min zugedeckt an einem warmen Ort rasten.
Anschließend wird der Teig noch einmal geknetet und 1 cm dick ausgerollt. Zimt, Zucker und Rosinen gleichmäßig darauf verteilen. Der Länge nach einrollen.
Den Teig in eine mit Butter ausgestrichene Rein geben und zugedeckt 45 min gehen lassen. In das kalte Backrohr stellen, auf 170 °C einschalten; Backzeit ca. 45 min. Der Reindling wird saftiger, wenn eine kleine feuerfeste Form, die mit Wasser gefüllt ist, mit ins Rohr gestellt wird.
Wenn der Reindling fertig gebacken ist, nimmt man ihn aus dem Rohr und lässt ihn noch 10 min stehen, erst dann wird er aus der Form gestürzt.

 

 

 

 

Nusspotitze

Zutaten
½ kg griffiges Mehl
6 dkg Zucker
6 dkg Butter
1 Würfel Germ (= Hefe)
1 TL Salz
¼ l Milch
2 Eier
Zitronenschale

Fülle
25 dkg geriebene Hasel- oder Walnüsse
3 EL Zucker
1/8 l Milch
1 Handvoll Rosinen
1 TL Zimt
1 Schuss Rum

Zubereitung
Etwas  Milch leicht erwärmen, Germ darin auflösen und mit etwas Mehl zu einem Dampfl (= Ansatz) vermischen. An einem warmen Ort zugedeckt ca. 20 min gehen lassen.
Anschließend die restliche Milch erwärmen, Salz, Butter und Zucker darin auflösen und zum Mehl geben, Eier und etwas geriebene Zitronenschale zugeben. Das Dampfl mit allen genannten Zutaten sehr gut verkneten, bis sich der Teig glatt und glänzend von der Schüssel löst.
Teigstück  30 min zugedeckt an einem warmen Ort rasten lassen.
Für die Fülle die Milch in einem Reindl erhitzen, Nüsse, Zucker, Zimt und Rosinen dazugeben und gut verrühren. Vom Herd nehmen, Rum zugeben.
Teig auf einem Nudelbrett 4 mm dick ausrollen, Fülle oben und unten bis ganz zum Rand aufstreichen. Anschließend den Teig vom oberen Rand her bis zur Mitte einrollen, ebenso vom unteren Rand. Dadurch entstehen zwei Rollen, die ungefähr gleich dick sein sollten. Vorsichtig in eine Kastenform legen, noch einmal gehen lasssen und bei 175°C 50 min backen.

Steirerkuchen

Zutaten
4 Eier
4 EL Wasser
15 dkg Zucker
15 dkg geriebene Walnüsse
1 EL geriebene Kürbiskerne
1/8 l Öl (davon 1 EL Kernöl und 1 EL Olivenöl)
1 Packerl Vanillezucker
1/8 l Milch
20 dkg Mehl
1 Packerl Backpulver
1 Apfel, fein gerieben

Zubereitung
Eier schaumig schlagen, Wasser, Vanillezucker und Zucker dazugeben. Die Masse weiter schlagen. Walnusskerne, Kübiskerne und Öl einmengen. Vanille, Milch und das Mehl mit dem Backpulver einrühren. Geriebenen Apfel mit Mehl bestauben und leicht unterheben. Eine Stunde bei 170 °C in einer Kastenform backen.

Aufgeschnitten mit Schlagobers und gehackten Kürbiskernen servieren.

Ich bedanke mich ganz herzlich für das Rezept bei unserer Oma Friedl aus der Steiermark!