Blog ist umgezogen

Mein Blog ist umgezogen und ist jetzt zu finden unter kochenwiefrüher.at.

Ich freue mich, wenn ihr meinen Beiträgen auf dem neuen Blog folgt.

Viel Spaß weiterhin beim Lesen und beim Nachkochen der traditionsreichen österreichischen Rezepte.

 

 

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Glantaler Montagsknödel

1 mittlere Zwiebel
1 EL Pflanzenöl
300 g magerer Speck (oder Speck oder Bratenreste)
5 Semmeln (oder 250 g Knödelbrot)
2-3 Knoblauchzehen
gut 1/8 l Milch
2 Eier
Salz, Pfeffer, 1 EL gehackte Petersilie
3 EL Mehl
1 l Rindsuppe (oder Salat)
Schnittlauch zum Bestreuen

  1. Zwiebel schälen, fein hacken und in etwas Öl anrösten. Dann den Speck (oder den Schinken oder Bratenreste) kleinwürfelig schneiden, dazugeben und mitbraten.
  2. Die Semmeln ebenfalls in kleine Würfel schneiden, Knoblauch schälen und zerdrücken. Milch mit den Eiern verschlagen, Semmelwürfel oder Knödelbrot darin einweichen und die Masse mit allen übrigen Zutaten und Gewürzen gut vermischen. Etwas durchziehen lassen.
  3. Mit etwas Mehl ähnlich wie eine Semmelknödelmasse binden und daraus mit nassen Händen kleine Knödel formen. In leicht wallendes Salzwasser einlegen und 20 Minuten ziehen lassen.
  4. Die Rindsuppe erhitzen und Knödel in der heißen Suppe, mit Schnittlauch bestreut, auf den Tisch bringen. Oder ohne Suppe mit grünem Salat servieren.

Quelle: Elisabeth Ruckser, Aus Omas Kochbuch. Fast vergessene Rezepte. Servus. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

 

Aus Omas Kochbuch

Elisabeth Ruckser

„Aus Omas Kochbuch“ ist ein wahrer Schatz an Rezepten, die den Geschmack der Kindheit wieder in Erinnerung rufen. Gefunden wurden diese Rezepte auf Dachböden, sie lagerten vergilbt in Schachteln im Keller oder wurden in alten Kochbüchern wiederentdeckt. Meist aber wurden sie nur mündlich weitergegeben, handschriftlich und fein säuberlich in Heften notiert oder einfach auf Zeitungspapier gekritzelt und gesammelt. Die Leserinnen und Leser des Servus-Magazins haben die Rezepte ihrer Großmütter an die Redaktion geschickt und die Geschichten dahinter erzählt. Viele Rezepte sind aus der Not oder aus den lokalen Gegebenheiten entstanden, die Speisen bestehen meist aus sehr einfachen Zutaten und bieten überraschend schmackhafte Gerichte. Ob Pinzgauer Buttermilchnudeln, Traisentaler Holzknechtnocken, Mittelfränkische Metzelsubba oder Oberpfälzer Apfelmaultaschen – sie alle sind appetitanregend in Szene gesetzt und laden zum Nachkochen und Genießen ein. Begleitet werden die Rezepte von Geschichten, wie diese Gerichte in der Familie gegessen wurden und welchen Stellenwert sie dort hatten.

 

€ 25,00 (inkl. MwSt.)
192 Seiten; Pappband
ISBN: 978-3-7104-0140-4

Millstädter Apfelreindling

1 kg Mehl
30 g Germ
450 ml lauwarme Milch
50 g flüssige Butter
Salz

1 kg Äpfel
3 TL Zimt
75 g Zucker
Saft von ½ Zitrone
Butter zum Ausstreichen
Mehl oder Brösel zum Ausstreuen

  1. Aus Mehl, Germ, Ei, Milch, Butter und Salz einen weichen Teig kneten und eine halbe Stunde lang in der Wärme gehen lassen. Falls der Teig zu fest ist, etwas mehr Milch nehmen.
  2. Äpfel schälen, entkernen und grob reiben. Mit Zimt, Zucker und Zitronensaft vermischen.
  3. Teig nicht zu dünn ausrollen und mit der Fülle bestreuen.
  4. Einrollen und in eine gut befettete Pfanne, die mit Mehl oder Bröseln ausgestreut ist, legen. Nochmals eine halbe Stunde rasten lassen.
  5. Im vorgeheizten Rohr bei 190 bis 200 °C etwa 60 Minuten backen.

Quelle: Servus, Das kleine Buch. Strudel und Striezel. Rezepte und Geschichte. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Strudel und Striezel

Rezepte mit Geschichte
Eisabeth Ruckser
Servus, Das kleine Buch

ISBN 9-783710-40173-2
64 Seiten
€ 7,00

 

Wie hauchdünner Strudelteig hergestellt wird, mit den verschiedensten Füllungen versehen und der perfekte Striezel geflochten wird, erklärt die Autorin in diesem kleinen Buch.

Sie hat dazu die besten Rezepte für süße und herzhafte Varianten gesammelt – vom Blunzenstrudel über Oktoberfest-Striezel bis zum Topfenstollen-, erklärt Tipps und Tricks für Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker und präsentiert klassische und neue Variationen.

Kochbuch für die Seele

Romana Wiesinger 

Wie die Psyche unser Essverhalten beeinflusst
Warum wir essen, was wir essen

Warum sind wir mit unserer Figur so selten zufrieden? Gibt es die richtige Diät überhaupt? Welche Bewegung passt zu mir und wie bringe ich mich dazu, meine Vorsätze einzuhalten?

Das Kochbuch für die Seele geht den Motiven für unsere Figurprobleme auf den Grund. Romana Wiesinger analysiert fünf Gruppen: Die Zufriedenen, die ewig Unzufriedenen, die ewig Hungrigen, die Kontrollierten und die Angepassten.

Die erfahrene Therapeutin weiß: Zu einem guten Körpergefühl gehören drei Zutaten – die richtige Ernährung, eine individuelle Bewegung und eine gute Psyche.

Ihre lustvollen Anregungen – Menüvorschläge für den Körper, Schmankerl für die Seele – verhelfen zu einem entspannteren Umgang mit sich selbst und sorgen so für ein besseres, positiveres Lebensgefühl. Wer sich selbst annimmt, bekommt den Körper, der zu ihm passt!

ISBN 978-3-7015-0598-2
Orac
176 Seiten
€ 19,90

Strudelteig Grundrezept

 

20 dkg glattes Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
2 EL lauwarmes Wasser
1 EL Rapsöl
5 dkg Butter

  1. Mehl, Ei, etwas Salz, das lauwarme Wasser und Rapsöl zusammenkneten, bis ein seidiges und geschmeidiges Teigstück entsteht (sieheBild). Es soll sich sauber von der Form lösen. Ich verwende dazu meine Küchenmaschine, denn damit wird der Teig am schönsten und man erspart sich das Schlagen des Teiges. (Schlagen – so habe ich es noch gelernt: Den gekneteten Teig viele Male mit viel Kraft auf ein Nudelbrett schleudern bis alle Luftbläschen draußen sind, ähnlich wie wenn man mit Ton arbeitet.)
  2. Den Boden einer Schüssel mit Öl bedecken und den Teig hineingeben. Mit Öl bestrei­chen, zudecken und warm mindestens eine 1/2 Stunde rasten lassen – wenn der Teig nicht rastet, lässt er sich nicht ausziehen bzw. entstehen beim Ausziehen viele große Löcher!
  3. Nach dem Rasten ein großes, glattes Tuch mit Mehl bestäuben und auf einen Tisch legen. Den Teig auf die Mitte des Tuches legen und über die Handkuppen von der Mitte her auseinanderziehen. Anschließend den Teig mit den Fingerspitzen (nicht den Nägeln!) vorsichtig vom Rand weg aus­ziehen, bis er so dünn ist, dass man eine Zeitung darunter lesen könnte. Die dicken Teigränder wegschneiden.
  4. Zwei Drittel des ausgezogenen Teiges mit einer süßen oder pikanten Fülle bestreuen. Das freie Drit­tel und die Teigränder mit zerlassener Butter beträufeln, dadurch wird der Strudel beim Backen knusprig.
  5. Die Teigränder rechts und links einschlagen, damit die Fülle nicht ausrinnt. Zum Schluss wird das Tuch auf einer Seite mit beiden Händen langsam in die Höhe gehoben, damit der Strudel einrollt.
  6. Vor dem Backen gut mit zerlassener Butter bestreichen und auf einem Blech bei 180 °C ungefähr 45 Minuten lang goldbraun backen.

Der Strudelteig ist einer der schwierigsten Teige der altösterreichischen Küche, zu uns gekommen über die böhmischen Mehlspeisköchinnen – aber probieren Sie ihn aus, es lohnt sich! Und genau genommen besteht der Mehraufwand im Vergleich zu gekauftem Strudelteig lediglich im Ausziehen des Teiges.

 

 

Schottenmandl

Zutaten
2 Eier
5 dkg Mehl
Milch nach Bedarf
Salz
10 dkg Brot
10 dkg Topfen
Butterschmalz

  1. Das Brot kleinwürfelig schneiden.
  2. Eier, Milch und Salz zu einem eher flüssigen Schmarrenteig verrühren.
  3. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Wenn das Schmalz heiß ist, den Teig hineingeben und die Brotbröckerl darauf verteilen. Nach dem Wenden mit zwei Gabeln zerreißen und ausdünsten lassen.
  4. Wenn der Schmarren fertig ist, den Topfen unterrühren und sofort heiß servieren.
  5. Dazu gibt es heiße Milch oder Salat.

Das Rezept stammt von Elisabeth Pletz in der Schirnitz. Vielen herzlichen Dank!

Zwiebelrostbraten

Zutaten
1 ½ kg Rostbraten
Salz, Pfeffer
8 dag Fett
Mehl zum Eindrehen der Rostbraten
30 dag Zwiebel
Essig

  1. Die Fleischscheiben werden am Rand eingeschnitten, geklopft, gesalzen, gepfeffert, in Mehl getaucht, rasch abgebraten und mit der ringelig geschnittenen, dunkel gerösteten Zwiebel weich gedünstet.
  2. Einen Teil der Zwiebel röstet man gesalzen (dadurch wird sie knusprig) schön hellgelb und streut sie über den fertigen Rostbraten.

Quelle: Das Kochbuch der Bäuerin. Die gute alpenländische Küche. Verlag Anton Pustet. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Das Kochbuch der Bäuerinnen

Das Kochbuch der Bäuerin
Die gute alpenländische Küche

Mit nunmehr zehn Auflagen und insgesamt mehr als 55.000 verkauften Exemplaren gilt „Das Kochbuch der Bäuerin“ längst als Standardwerk der alpenländischen Küche. Der Bestseller präsentiert sich in seiner zehnten, überarbeiteten Auflage im neuen Gesicht, bewahrt aber seinen ursprünglichen Charakter. Köstliche Alltagsrezepte und bewährte Klassiker geben Einblick in die natürliche, unverfälschte Kochkunst der ländlichen Küche. Im Vordergrund stehen regionale und saisonale Produkte, Hausmannskost für den Alltag und Schmankerl für Feier- und Festtage. Wertvolle Tipps zu Einkauf, Lagerung und Haltbarmachung von Obst und Gemüse sowie die Verbindung von modernen Erkenntnissen aus der Ernährungslehre und überliefertem bäuerlichem Wissen machen dieses Kochbuch zu einem unverzichtbaren Utensil in jeder Küche.

Neu bearbeitet von Nastasja Pircher.
320Seiten
Hardcover
Preis € 24,00
ISBN 978-3-7025-0810-4