Brennnesselspinat

Mein Vater hat sich, weil heute Gründonnerstag ist, ein Gericht aus seiner Kindheit gewünscht: Brennnesselspinat. Das Sammeln hat zwar ein bisschen gedauert, weil die Brennnesseln momentan noch sehr klein sind, aber das Ergebnis hat sich gelohnt.

Zutaten
Eine große Schüssel frischer Brennnesseln
1 Zwiebel
1 gestrichener EL Mehl
1/8 l Milch
2 Knoblauchzehen im Ganzen
Salz, Pfeffer, Muskat
2 EL Sauerrahm

Zubereitung
Erste Voraussetzung: Gummihandschuhe
Von jungen Brennnesseln die Spitzen abschneiden.
Sorgfältig mehrere Male waschen, kleinschneiden – nicht auf diesen Schritt verzichten, sonst ist das Passieren sehr mühsam-, dünsten.
Während die  Brennnesseln dünsten, Zwiebel rösten, Mehl dazugeben, mit Milch aufgießen, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben.
Die gedünsteten Brennnesseln passieren und in die Soße geben, Knoblauch entfernen.
Vom Herd nehmen, Sauerrahm darunterrühren.

Wird am Gründonnerstag mit Rösterdäpfeln und Spiegelei gegessen.

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15 Gedanken zu “Brennnesselspinat

  1. ichkoche- Jacktels Rohkost

    Hi Gudrun, kenne ich , schmeckt tausend mal besser wie Spinat. Vor allem wenn er so zart ist. Klasse… Gruß Jacob
    P.S. Brennnessel müssen immer mit der bloßen Hand gepflückt und verarbeitet werden. Mehr Gesundheit geht nicht.

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  2. Oh wie schön, ich äuge auch schon seit Tagen immer wieder zu den klitzekleinen Brennnesseln rüber. Bald sind sie dran. 🙂
    Einer meiner Onkel hat mir als Kind beigebracht, wie man Brennnesseln weitestgehend ‚brennfrei‘ pflücken kann, aber die kleinen sind schon fies – da schaffe ich das nicht.
    Liebe Grüße, Oli

    Gefällt 1 Person

  3. Vielen Dank für dieses Rezept! Schon seit geraumer Zeit hatte ich überlegt, was ich aus den vielen Taubnesseln machen könnte, die derzeit im Garten wachsen. Nun wurde Taubnesselspinat daraus. Danke! 🙂

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      1. Auf jeden Fall gut! Ich würde fast sagen wie Spinatspinat. Hat auf jeden Fall einen angenehmen, kräftigen Geschmack. Ich habe Brennesselspinat noch nie probiert, deswegen kann ich es damit nicht vergleichen…

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  4. Pingback: Dreimal Grünzeug aus dem Garten | Den Garten aufessen

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