Vitaminbringer im Winter. In vielen Kellern stand früher in der kalten Jahreszeit ein hölzerner Bottich mit selbst gemachtem Sauerkraut, das die Versorgung mit Vitamin C über den Winter sicherte. Viele werden sich noch an den Geruch erinnern! Am gesündesten ist Sauerkraut dann, wenn man es roh isst, denn Vitamin C und auch die beim Fermentieren entstehenden Milchsäurebakterien sind hitzeempfindlich. Sauerkraut aus dem Supermarkt ist in den allermeisten Fällen pasteurisiert und hat dadurch viele Inhaltsstoffe verloren.
Pro kg Kraut:
20 g Salz
1 TL Kümmel
Wacholderbeeren
- Die äußeren Blätter des Krautkopfes entfernen, diesen vierteln und den Strunk entfernen.
- Das Kraut mit einem Krauthobel oder mit einem scharfen Messer dünn schneiden.
- Mit dem Salz, Kümmel und Wacholderbeeren in einer Schüssel so lange kneten, bis sich Flüssigkeit, die Lake, absetzt. 30 min ziehen lassen.
- Das Kraut so fest in ausgekochte Gläser oder einen Gärtopf einfüllen, dass keine Luftblasen bleiben. Es muss komplett mit Lake bedeckt sein.
- Wird zusätzliche Salzlake benötigt, 5 g Salz in 200 ml Wasser auflösen.
- 2 cm Platz zum oberen Rand freilassen, damit beim Fermentieren nichts übergeht.
- Das Kraut mit einem Krautblatt und Fermentationsgewichten abdecken.
- Die Gläser oder den Gärtopf verschließen und in eine Form stellen, die die Flüssigkeit, die beim Fermentieren austritt, auffängt.
- Eine Woche lang in der Küche stehen lassen, damit die Fermentation in Gang kommt. Das erkennt man am Geruch und am Blubbern in den Gläsern oder im Topf.
- Wenn das Gären nachlässt, die Gläser für 2-3 Wochen in den Keller oder in den Kühlschrank stellen und dort langsam weiter gären lassen.
