½ kg griffiges Mehl
60 g Zucker
60 g Butter
1 Würfel Germ (= Hefe)
1 TL Salz
¼ l Milch
2 Eier
etwas geriebene Zitronenschale
Etwas Milch leicht erwärmen, Germ darin auflösen und mit etwas Mehl zu einem Dampfl (= Ansatz) vermischen. An einem warmen Ort zugedeckt 20 min gehen lassen.
Anschließend die restliche Milch erwärmen, Salz, Butter und Zucker darin auflösen und zum Mehl geben, Eier und etwas geriebene Zitronenschale zugeben. Das Dampfl mit allen genannten Zutaten in der Küchenmaschine oder händisch sehr gut verkneten, bis sich der Teig glatt und glänzend von der Schüssel löst.
Das fertige Teigstück wird bemehlt und soll ca. 30 min zugedeckt an einem warmen Ort rasten. Danach kann der Germteig weiterverarbeitet werden.
Die Kärntner Küche ist ohne Germteig nicht vorstellbar, man denke an den köstlichen Reindling, die Dampfnudeln, die einfachen Strudel. Früher galt er als sehr schwierig, das hat wohl damit zu tun, dass die Germ nicht so gut war wie heute, das hat sich enorm verbessert und das einzige, was der Germteig wirklich nicht mag, ist kalte Zugluft beim Gehen. Ob man nun frische Germ verwendet oder Trockengerm, ist Geschmacksache.
