Nudelteig
300 g griffiges Mehl
Salz
1 Ei
ungefähr 1/8 l lauwarmes Wasser
Fülle
1/2 kg frischer Spinat
2 Schalotten
1 EL Butter
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Prise Muskat
¼ kg Bröseltopfen
nach Geschmack ¼ kg gekochte und passierte Erdäpfel
Für den Teig aus allen Zutaten einen Nudelteig händisch oder in der Küchenmaschine zubereiten. Er ist fertig, wenn er sich von der Schüssel löst. Er soll glatt sein und seidig glänzen.
30 Minuten rasten lassen.
Für die Fülle den Spinat gut waschen. Blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken, dann gut ausdrücken und klein schneiden.
Die Schalotten schälen, fein schneiden und in Butter glasig andünsten. Auskühlen lassen.
Topfen, Spinat, Zwiebeln und feingehackten Knoblauch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Kleine Kugeln aus der Fülle formen.
Man kann auch Erdäpfel zur Fülle geben – das ist Geschmackssache.
Den Nudelteig dünn ausrollen.
Aus der Fülle 2 cm große Kugeln vorbereiten. Die Füllekugeln in einer Reihe mit etwas Abstand auf den Teig legen, ähnlich wie Ravioli.
Den Teig umschlagen, die Ränder zusammendrücken und ausradeln.
Die Nudeln können auch gekrendelt werden.
In einer breiten Rein Wasser salzen und zum Kochen bringen. Nicht zu viele Nudeln gleichzeitig in die Rein einlegen, sonst kleben sie beim Kochen zusammen. Die Nudeln zehn Minuten eher sieden als kochen.
Mit einem Knödelheber herausnehmen.
Mit angebräunter Butter übergießen oder mit Butterbröseln und Salat servieren.
Bei diesem Rezept handelt es sich um eine Abwandlung unserer klassischen Kärntner Nudeln. Es passt in die Zeit vor Ostern, zum einen für Menschen, die fasten und zum anderen, weil wir derzeit den ersten Spinat ernten können. Bei uns im Lavanttal – im Rest von Kärnten ist das ja nicht so üblich – können wir das Gericht natürlich auch als Strucklnudel – „Faule Weiber-Nudeln“ – zubereiten. (So machen es ja bekanntlich die schlauen Menschen, weil sie auf diese Art viel Zeit sparen und es genauso gut schmeckt.)
