Kochbuch für die Seele

Romana Wiesinger 

Wie die Psyche unser Essverhalten beeinflusst
Warum wir essen, was wir essen

Warum sind wir mit unserer Figur so selten zufrieden? Gibt es die richtige Diät überhaupt? Welche Bewegung passt zu mir und wie bringe ich mich dazu, meine Vorsätze einzuhalten?

Das Kochbuch für die Seele geht den Motiven für unsere Figurprobleme auf den Grund. Romana Wiesinger analysiert fünf Gruppen: Die Zufriedenen, die ewig Unzufriedenen, die ewig Hungrigen, die Kontrollierten und die Angepassten.

Die erfahrene Therapeutin weiß: Zu einem guten Körpergefühl gehören drei Zutaten – die richtige Ernährung, eine individuelle Bewegung und eine gute Psyche.

Ihre lustvollen Anregungen – Menüvorschläge für den Körper, Schmankerl für die Seele – verhelfen zu einem entspannteren Umgang mit sich selbst und sorgen so für ein besseres, positiveres Lebensgefühl. Wer sich selbst annimmt, bekommt den Körper, der zu ihm passt!

ISBN 978-3-7015-0598-2
Orac
176 Seiten
€ 19,90

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Strudelteig Grundrezept

 

20 dkg glattes Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
2 EL lauwarmes Wasser
1 EL Rapsöl
5 dkg Butter

  1. Mehl, Ei, etwas Salz, das lauwarme Wasser und Rapsöl zusammenkneten, bis ein seidiges und geschmeidiges Teigstück entsteht (sieheBild). Es soll sich sauber von der Form lösen. Ich verwende dazu meine Küchenmaschine, denn damit wird der Teig am schönsten und man erspart sich das Schlagen des Teiges. (Schlagen – so habe ich es noch gelernt: Den gekneteten Teig viele Male mit viel Kraft auf ein Nudelbrett schleudern bis alle Luftbläschen draußen sind, ähnlich wie wenn man mit Ton arbeitet.)
  2. Den Boden einer Schüssel mit Öl bedecken und den Teig hineingeben. Mit Öl bestrei­chen, zudecken und warm mindestens eine 1/2 Stunde rasten lassen – wenn der Teig nicht rastet, lässt er sich nicht ausziehen bzw. entstehen beim Ausziehen viele große Löcher!
  3. Nach dem Rasten ein großes, glattes Tuch mit Mehl bestäuben und auf einen Tisch legen. Den Teig auf die Mitte des Tuches legen und über die Handkuppen von der Mitte her auseinanderziehen. Anschließend den Teig mit den Fingerspitzen (nicht den Nägeln!) vorsichtig vom Rand weg aus­ziehen, bis er so dünn ist, dass man eine Zeitung darunter lesen könnte. Die dicken Teigränder wegschneiden.
  4. Zwei Drittel des ausgezogenen Teiges mit einer süßen oder pikanten Fülle bestreuen. Das freie Drit­tel und die Teigränder mit zerlassener Butter beträufeln, dadurch wird der Strudel beim Backen knusprig.
  5. Die Teigränder rechts und links einschlagen, damit die Fülle nicht ausrinnt. Zum Schluss wird das Tuch auf einer Seite mit beiden Händen langsam in die Höhe gehoben, damit der Strudel einrollt.
  6. Vor dem Backen gut mit zerlassener Butter bestreichen und auf einem Blech bei 180 °C ungefähr 45 Minuten lang goldbraun backen.

Der Strudelteig ist einer der schwierigsten Teige der altösterreichischen Küche, zu uns gekommen über die böhmischen Mehlspeisköchinnen – aber probieren Sie ihn aus, es lohnt sich! Und genau genommen besteht der Mehraufwand im Vergleich zu gekauftem Strudelteig lediglich im Ausziehen des Teiges.

 

 

Schottenmandl

Zutaten
2 Eier
5 dkg Mehl
Milch nach Bedarf
Salz
10 dkg Brot
10 dkg Topfen
Butterschmalz

  1. Das Brot kleinwürfelig schneiden.
  2. Eier, Milch und Salz zu einem eher flüssigen Schmarrenteig verrühren.
  3. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Wenn das Schmalz heiß ist, den Teig hineingeben und die Brotbröckerl darauf verteilen. Nach dem Wenden mit zwei Gabeln zerreißen und ausdünsten lassen.
  4. Wenn der Schmarren fertig ist, den Topfen unterrühren und sofort heiß servieren.
  5. Dazu gibt es heiße Milch oder Salat.

Das Rezept stammt von Elisabeth Pletz in der Schirnitz. Vielen herzlichen Dank!

Zwiebelrostbraten

Zutaten
1 ½ kg Rostbraten
Salz, Pfeffer
8 dag Fett
Mehl zum Eindrehen der Rostbraten
30 dag Zwiebel
Essig

  1. Die Fleischscheiben werden am Rand eingeschnitten, geklopft, gesalzen, gepfeffert, in Mehl getaucht, rasch abgebraten und mit der ringelig geschnittenen, dunkel gerösteten Zwiebel weich gedünstet.
  2. Einen Teil der Zwiebel röstet man gesalzen (dadurch wird sie knusprig) schön hellgelb und streut sie über den fertigen Rostbraten.

Quelle: Das Kochbuch der Bäuerin. Die gute alpenländische Küche. Verlag Anton Pustet. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Das Kochbuch der Bäuerinnen

Das Kochbuch der Bäuerin
Die gute alpenländische Küche

Mit nunmehr zehn Auflagen und insgesamt mehr als 55.000 verkauften Exemplaren gilt „Das Kochbuch der Bäuerin“ längst als Standardwerk der alpenländischen Küche. Der Bestseller präsentiert sich in seiner zehnten, überarbeiteten Auflage im neuen Gesicht, bewahrt aber seinen ursprünglichen Charakter. Köstliche Alltagsrezepte und bewährte Klassiker geben Einblick in die natürliche, unverfälschte Kochkunst der ländlichen Küche. Im Vordergrund stehen regionale und saisonale Produkte, Hausmannskost für den Alltag und Schmankerl für Feier- und Festtage. Wertvolle Tipps zu Einkauf, Lagerung und Haltbarmachung von Obst und Gemüse sowie die Verbindung von modernen Erkenntnissen aus der Ernährungslehre und überliefertem bäuerlichem Wissen machen dieses Kochbuch zu einem unverzichtbaren Utensil in jeder Küche.

Neu bearbeitet von Nastasja Pircher.
320Seiten
Hardcover
Preis € 24,00
ISBN 978-3-7025-0810-4

 
   
   
   
   

 

Spagatkrapfen

Zutaten
30 dag Mehl
15 dag Butter
2 Eidotter
1 KL Zucker
2 EL Sauerrahm
2 EL Most
1 Prise Salz

Öl zum Herausbacken
Zum Bestreuen Staubzucker und Zimt

  1. Aus den Zutaten mit der Küchenmaschine oder händisch rasch einen Mürbteig kneten und eine halbe Stunde kalt rasten lassen.
  2. Anschließend den Teig sehr dünn auswalken und 10 x 5 cm große Rechtecke ausradeln.
  3. Das Öl in einer passenden Rein erhitzen
  4. Die Teigstücke auf die Spagatkrapfenzange legen, die Zange in das heiße Öl tauchen und die Spagatkrapfen in heißem Fett herausbacken.
  5. Mit einem Gemisch von Staubzucker und Zimt bestreuen.

Das Rezept hat uns die LFS Buchhof zur Verfügung gestellt – vielen herzlichen Dank dafür!